Gewonnen wurde der Lauf von Kipkoiv Evans Taiget (Kenia, 1:48,81) vor dem Deutschen Meister Robin Schembera (Bayer Leverkusen, 1:49,37). „Es war kein optimaler Lauf“, meinte nach dem Wettkampf Trainer Edmund Hamburger, der wie Zwicker angesichts der geschafften EM-Norm mit der Zeit dennoch zufrieden war. Dauerregen, ein Tempomacher, der das Rennen viel zu schnell anging und ständige Positionskämpfe sorgten für schwere Bedingungen und viel Unruhe im Rennen. Eingangs der Zielgerade kam Zwicker nicht nur aus dem Rhythmus; von einem Mitkonkurrenten bekam er einen Tritt ab und verletzte sich. Eine tiefe Risswunde behinderte Zwicker im Endspurt. Derzeit ist Training nicht möglich. Die deutsche Nachwuchshoffnung und sein Trainer ist allerdings optimistisch, dass die Verletzung ihn auf dem Weg zur Junioren-EM nicht zurückwirft. Auf eins dürfen die Rülzheimer stolz sein: Patrick Zwicker macht derzeit national und international beste Werbung für die Rülzheimer Leichtathletik.
